EHRENPREIS

2017 honoriert der Take Off Award, zum ersten Mal, Kategorie übergreifend und außer Konkurrenz zu den Nominierten, eine Person für ihren besonderen gesellschaftlichen Beitrag und überreicht einen Ehrenpreis für das Lebenswerk.

Dieser geht an die 96-jährige Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, die mit dem Take Off Award-Ehrenpreis für ihre beispiellose Lebensarbeit ausgezeichnet wird.

MARGOT FRIEDLÄNDER

 

(geb. 5. November 1921 in Berlin) ist eine deutsche Überlebende des Holocaust, die bis heute als Zeitzeugin auftritt. Durch zahlreiche Bücher und Vorträge lässt sie die Gesellschaft bis heute an ihren Erfahrungen, wie u.A. Erlebnisse während des Zweiten Weltkrieges in Berlin und ihre Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt, teilhaben.

Der Take Off Award möchte im Rahmen seiner Auszeichnung des deutschen Ehrenamtes eine besondere Danksagung und Wertschätzung an Margot Friedländer ausdrücken und überreicht ihr bei der 6. Preisverleihung des Take Off Awards am 18.11.2017 im Holiday Inn Berlin Schönefeld den Ehrenpreis.

Laudatio durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller

Überreicht wird der Ehrenpreis vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. In einer persönlichen Rede wird er seine Hochachtung ausdrücken und einen Dank an die Preisträgerin richten.

Für ihren beispiellosen und wertvollen gesellschaftlichen Beitrag wurde Margot Friedländer bereits mit vielen Auszeichnungen beehrt, wie u.A. das Bundesverdienstkreuz und dem, nach ihr benannten, Margot-Friedländer-Preis der Schwarzkopf-Stiftung.


 

Aktuelle Geschehnisse hierzu:

Am „Gleis 17“ in Berlin-Grunewald wurde am 18.10.2017 der Opfer des Holocaust gedacht.

Vertreter aus Politik und Gesellschaft, Angehörige von NS-Opfern sowie Opferverbände riefen an dem Mahnmal zum Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus auf. Vor genau 76 Jahren hatten an dem Bahnhof die nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin begonnen. Die Gedenkrede hielt in diesem Jahr die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer. Sie selbst wurde damals von Berlin ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. In einer emotionalen Ansprache erzählte sie von Ihren Erlebnissen.

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